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Neuer mobiler Lichttrend am Horizont

16 Juni 2016

Mobiles Licht setzt sich durch!

Vorbei die Zeit, dass der Lichtschalter gesucht wird. Das Licht wird zunehmend kabellos und per Henkel portierbar für den Gartentisch oder auf die Wiese. Nie war es einfacher, Leuchten unabhängig einfach dort aufzustellen, wo es einem gefällt. 

 

Keine Frage, es gibt einige mobile Licht-Vorläufer und Entwicklungen teilweise aus dem Solarbereich. Die Idee jedoch, dekorative hochwertige ansprechende Leuchten für den Aussen- und Innenbereich, ohne Kabel zu entwickeln, ist neu und wird ein grosser Trend für alle Beteiligten werden. 

Bisherige Entwicklung

Die Firma Marset hat 2014 mit der Leuchte FollowMe von der Designerin Inma Bermúdez für reichlich Zündstoff und eher für eine Belächelung im Herstellermarkt gesorgt. Die rasanten Verkäufe sprachen eine ganz andere Sprache. So wurden im Hospitality-Bereich z. B. besonders in Restaurants, die Tische im Aussenbereich ohne unmittelbare Elektroanbindung haben, sehr gut verkauft. Die Firma Windfall aus München hatte letztes Jahr 2015 die Leuchten Jack und Sissy auf dem Markt angeboten. Sie gilt heute als eine der ersten Firma weltweit, die professionell mobiles Licht im Hochqualitäts-Segment entwickelt hat. 

Die Firma nimbus aus Stuttgart ist unter anderem eine der ersten Firmen, die sich dem Thema ›mobile Leuchten‹ weiterhin professionell widmet und Ausbaupläne hat. Nicht nur für den Garten, sondern auch eine Reihe von Steh-, Pendel- und Tischleuchten sollen folgen. Erreicht wird das durch super Hightech-Akkus aus der PC-Branche. Eine komplette Serie ist geplant und zum Auftakt gab es auf der Light+Building die ersten Produkte zu sehen. 

nimbus aus Stuttgart hat sich diesem Mega-Trend bereits angenommen und ihn vorausgesehen, sowie die dekorative Leuchten-Szene jetzt damit ergötzt,  und zwar mit  Kreativität, Innovation und Power. Nach unserer Einschätzung in der Redaktion, wird das der nächste Wirtschafts-Kracher in der Leuchtenszene. Oder wie Bänker es ausdrücken würden: Es entsteht ein disruptiver Markt. Auf diesen Zug werden alle Lichthersteller aufspringen. Gut für die Kunden, denn damit ändert sich auch das Verhalten mit Licht umzugehen. 

Mega-Trend: Mobile Leuchten

Dank der LED-Evolution wird diese Technik das mobile Licht weiter anheizen. Das Marktpotential ist riesig. Gerade die Einbeziehung aller dekorativen Leuchten im Haus stellt neue gestalterische Freiheiten dar. Plötzlich können in allen Ecken und Raumkanten Licht verbaut werden. Das wird Architekten und Lichtdesigner sehr erfreuen. Elektroplaner brauchen nicht viel Kabel verlegen. Auch Ihre Arbeit verändert sich durch die neue Akku-Manie. So könnte die neue Arbeit des Elektromeisters darin bestehen, ›Induktionshubs‹ im Gebäude und privatem Haus zu installieren. 

Insgesamt ist es ein neuer wirtschaftlicher Lichtbereich, für alle Lichthersteller, der ganz am Anfang steht, aber bereits emotional bestens aufgeladen ist. Wer jetzt keine ›mobilen Licht-Geräte‹ anbietet, verpasst eine wichtige Entwicklung.

Technik

Bis zu 100 Stunden kann eine mobile LED-Leuchte erstrahlen. Das Akku-Pack kann zusätzlich dafür sorgen, das mobile Telefon von dort aus zu laden und um evt. GPS Daten in Zukunft zu versenden. So könnten auch neue ›Licht-Kommunikationsformen‹ ent-
stehen, ähnlich wie bei der Plattform
›facebook‹. 

Auch die manuelle ›Kabelauffüllung‹ der Akkus könnte in Zukunft Geschichte sein. Die Technik der Induktionsaufladung ist ebenfalls weit fortgeschritten. Und der Akku könnte sich alleine ›melden‹, um neuen ›Elektrosaft‹ zu bekommen, evt. ja über eine Distanz. 

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