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Neues online Lichtlexikon

16 Juli 2019

Weltweit erste Fachenzyklopädie auf Basis Video-On-Demand

WITTING LEYET® - Das Virtuelle Lichtlexikon: www.wittingleyet.at 

Seit Mitte Juli ist sie online: Die weltweit erste Fachenzyklopädie auf Basis Video-On-Demand! Und alles dreht sich um das Licht und seine Wirkungen. Mit dem Virtuellen Lichtlexikon wird jedes Büro und jeder andere beliebige Ort ab sofort zum privaten Hörsaal, und Herr Dr. phil. Walter Witting zum jederzeit verfügbaren, höchstpersönlichen Lichtcoach.

Die Forcierung der LED-Technologie als Basisinnovation und Leuchtmittel der Zukunft führte vor einigen Jahren in der gesamten Lichtbranche zu einer bis heute anhaltenden Aufbruchstimmung. Kombiniert mit den schier grenzenlosen Möglichkeiten unseres digitalen Alltages wurden Lichtmilieus dynamisch, ganze Gebäude smart, Leuchten innovativ und ihre Steuerung intelligent. Nicht wenige sprechen sogar vom Beginn eines neuen Zeitalters im Licht. Für die produzierende Beleuchtungsindustrie trifft dies wohl auch tatsächlich zu. Die Ausgangsbasis jeder guten Lichtlösung hat sich dabei jedoch nicht geändert. Die visuellen Vorgänge und Lichtwirkungen in der Natur sind Ergebnis eines wesentlich längeren Prozesses, als dass technologische Neuerungen - seien sie auch noch so revolutionär - hier von Relevanz wären.

Das Licht der Sonne ist seit Jahrmilliarden primärer Treibstoff der Entwicklung allen irdischen Lebens. Ein Zeitraum von etwa einer Million Jahren, in denen der Mensch nun das Feuer kontrolliert, erscheint da bereits vergleichsweise gering. Und seit knapp 150 Jahren sind wir nun imstande, strombetriebenes künstliches Licht zu erzeugen. Und das vorrangig nur, um Dinge sichtbar zu machen, die nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr sichtbar sind. Der Mensch hat sich in seiner Phylogenese als dominantes Lichtwesen und Augentier positioniert. Sein permanenter Wechsel zwischen Leistung und Erholung, zwischen Wachheit und Schlaf, wird fast ausschließlich durch das Tageslicht getaktet. Und wir tun gut daran, uns auch weiterhin an diesen natürlichen Rhythmus zu halten, und uns der Bedeutung des Lichtes für das Leben bewusst zu sein.

Dr. phil. Walter Witting hat den Einfluss von Kunst- und Tageslicht auf das Wohlbefinden und Leistungsverhalten des Menschen in Langzeitstudien erforscht. Er ist Autor zahlreicher Publikationen im Bereich Lichttechnik und Lichtgestaltung, und gilt als einer der internationalen Top-Referenten auf dem Gebiet der visuellen Wahrnehmung. Gemeinsam mit den Lichtplanern Markus Peskoller und Johannes Leichter hat er die wesentlichen Parameter der so komplexen wie bedeutsamen Materie Licht nun im weltweit ersten Virtuellen Lichtlexikon seiner Art konserviert. Aufgeteilt auf insgesamt sechs Kapitel werden die visuellen Vorgänge aus physikalischer, physiologischer und psychologischer Perspektive erklärt. Den visuellen und nichtvisuellen Phänomenen der Natur, dem Komplex Farbe und den Zusammenhängen im Bereich Licht und Gesundheit sind die weiteren Kapitel gewidmet. Für die Erfassung des gesamten Wissensgebietes wurden 100 Lehrfilme produziert, die jeweils ein konkretes Thema im jeweiligen Kapitel behandeln, und zwischen 30 und 90 Minuten lang sind. Insgesamt werden knapp 3000 Vortragsfolien ausführlich und verständlich erläutert, und sind bei jedem 

Unterrichtsfilm auch als downloadbares Skript hinterlegt. Die Vorträge selbst stehen online als streambare Filmdateien zur Verfügung.

Bei Betrachtung eines Lehrfilmes pro Tag wäre es möglich, sich in 100 Tagen - also in weniger als vier Monaten - einen allumfassenden Einblick in die Grundlagen der Materie Licht zu verschaffen. Genauso kann man aber auch sein Expertenwissen durch gezieltes Anschauen einzelner Vorträge nach Belieben vertiefen. Bei fachspezifischen Fragen oder Begriffsunklarheiten sichert ein Suchregister die rasche Auffindung des jeweils passenden Lehrfilmes. Und wer sich lichtfit fühlt, kann seine Kompetenz auch gleich direkt unter Beweis stellen und in einem beliebigen Kapitel oder auch für das gesamte Wissensgebiet zu der nach Dr. Witting standardisierten Online-Prüfung antreten.

Die Entwicklung und Produktion des Lexikons dauerte vier Jahre. Über 12.000 Arbeitsstunden wurden investiert, um alle lichttechnischen und wahrnehmungspsychologischen Grundlagen didaktisch optimal darlegen zu können. Nach 34 Drehtagen ist die Ausgangsbasis für jede innovative Lichtlösung und Leuchtenentwicklung nun auf 96 Vortragsstunden festgehalten. Und wie schon der Lexikonname dem aufmerksamen Seher verrät: Im Mittelpunkt der Visualität steht das Auge, das im Licht seine Vollkommenheit findet.

Informationen zu Herrn Dr. Witting
Dr. phil. Walter Witting hat in Innsbruck Psychologie studiert. Schon früh interessierte er sich für die Forschungsgebiete der visuellen Wahrnehmung und Lichtwirkungen. Seine jahrelange Arbeit mit Herrn Professor Bartenbach, mit dem er gemeinsam das Handbuch für Lichtgestaltung veröffentlichte, förderte zusätzlich auch seine Begeisterung für die angewandte Lichttechnik und Lichtplanung. Er war Referent bei internationalen Fachkongressen und Dozent an mehreren Universitäten und akademischen Institutionen. Mit seinem Fachwissen zählt Dr. Witting weltweit zu den Top-Referenten, der es wie kaum ein anderer versteht, das Licht und seine Wirkungen aus physiologischer, physikalischer und psychologischer, genauso wie aus architektonischer, medizinischer und mythologischer Perspektive zu erklären. Aus gesundheitlichen Gründen trägt Herr Dr. Witting heute jedoch nicht mehr vor. Er ist nur mehr als Buchautor tätig. Dr. Wittings Standardwerk LICHT. SEHEN. GESTALTEN. erschien im September 2014. Ein Schweizer Fachmagazin für Architektur und Licht bezeichnete dieses Buch als Bibel über Licht. Für das Virtuelle Lichtlexikon hat er sein gesamtes Fachwissen nochmals zur Verfügung gestellt.

Zu den Produzenten: Herr Mag.FH Ing. Peskoller
Herr Peskoller startete seine Lichtkarriere 1988 im Bartenbach LichtLabor in Aldrans/Tirol. Als Projektleiter verantwortete er über viele Jahre Bauvorhaben quer durch Europa, Amerika und Asien. 1997 wechselte er auf die Ausführungsseite und etablierte im Auftrag eines weltweit tätigen Firmenverbundes ein Dienstleistungszentrum für Lichtplanung und Produktentwicklung. Nach berufsbegleitendem Studium der Wirtschaftswissenschaften und Marketing holte ihn Prof. Bartenbach 2003 zurück in sein Planungsbüro, und übertrug Herrn Peskoller die Geschäftsführung. In der Zeit seiner parallelen Verantwortung für das Kompetenzzentrum Licht - einer Forschungsinitiative der Österreichischen Bundesministerien - wurden zahlreiche Forschungsvorhaben in den Stärkefeldern Tageslicht, LED-Technologie und Licht und Gesundheit durchgeführt. Zu seinen Lichtprojekten zählen u.a. die Luftschiffhalle bei Berlin/Brand (heute Tropical Islands), die Sonneneinspiegelung an der TU Graz und die Campusbeleuchtung der Wirtschaftsuniversität Wien. Als Dozent an der Lichtakademie Bartenbach hat er das vielfach publizierte Studienprojekt Besonnung von Rattenberg geleitet, das aufgrund seiner Komplexität und internationalen Forschungsvernetzung als EUREKA-Projekt gefördert wurde.

2006 gründete Herr Peskoller sein eigenes Lichtplanungsbüro, die LICHT-INNOVATIV GmbH. Und nach fast 30 Jahren des Lichtwirkens reifte schließlich die Idee, die wesentlichen Grundlagen der Materie Licht jedem Lichtverantwortlichen einfach und verständlich zugänglich zu machen. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Herrn Peskoller und Herrn Dr. Witting war Inspiration und Wegbereiter für die Entstehung des Virtuellen Lichtlexikons.

Zu den Produzenten: Herr Ing. Leichter
Herr Leichter erlernte das lichttechnische Handwerk in der LICHT-INNOVATIV GmbH. In seinen ersten Jahren als Projektsachbearbeiter studierte er sämtliche Facetten des Lichtengineerings, von der Grundlagenforschung über alle Bereiche der Kunst- und Tageslichtplanung bis hin zur anwendungsorientierten Systementwicklung. Seit 2010 agiert er als selbständiger Projektleiter und verantwortet die Planung und Realisierung der Lichtlösung für nationale und internationale Bauvorhaben. Unter seiner Leitung wurde u.a. die erste Vollverspiegelung eines Innenhofes des Laborgebäudes eines Pharmakonzerns geplant und durchgeführt. Projektziel war die Erhöhung der Arbeitsplatzqualität und Mitarbeiterzufriedenheit durch bessere Tageslichtbedingungen. Auch die Entwicklung mehrerer Leuchtenfamilien in Metall- und Holzbauweise für Gastronomie und Hotellerie erfolgte nach seinen Designvorgaben.

 

Die Entwickler:

Dr. Witting

Produzent: Herr Ing. Leichter

Produzent: Herr Mag.FH Ing. Peskoller

 

 

 

 

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